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Das globale Netzwerk des Munizipalismus
Eine Kommune allein kann die globale Klimakatastrophe nicht stoppen. Genau aus dieser Erkenntnis heraus ist ein weltweites Netzwerk entstanden, um Wissen auszutauschen und gemeinsam an einer neuen Gesellschaft zu bauen. Mittlerweile zählen 77 Städte zu dieser globalen Bewegung. Man nennt dieses Prinzip des vernetzten, lokalen Widerstands: Munizipalismus.
Diese furchtlosen Städte lehnen sich gegen die neoliberalen Vorgaben ihrer eigenen Nationalstaaten auf. Sie stellen das konkrete Wohl ihrer Bürger über die Profitinteressen global agierender Großkonzerne.
Ein zentraler Pfeiler der Deklaration von Barcelona ist die Klimagerechtigkeit. Die Menschen, die schon heute am härtesten unter der ökologischen Krise leiden – die sogenannten MAPA (Most Affected People and Areas) –, müssen endlich gehört werden.
Das Prinzip ist einfach: Die am meisten Privilegierten müssen die Hauptlast der Transformation schultern. Wohlhabende Großstädte tragen eine historische Verantwortung, den Übergang in eine gerechte Welt zu finanzieren. Der radikale Anspruch „Niemand wird zurückgelassen“ endet dabei nicht an den eigenen Stadtgrenzen, sondern gilt explizit für die gesamte Weltbevölkerung.