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Die furchtlosen Pioniere

Wie Städte den Systemsturz vormachen.

Das Projekt „Fearless Cities“ (das Netzwerk der „furchtlosen Städte“, das in Barcelona gestartet ist) beruht auf der Idee: Wenn der Nationalstaat durch Lobbyismus und Wachstumszwang gelähmt ist, wird die Kommune zum radikalen Real-Labor.

Tübingen mit Boris Palmer ist in Deutschland ein bekanntes Beispiel (insbesondere durch die Solar-Pflicht auf Neubauten, die Verpackungssteuer auf Einweggeschirr und den massiven Ausbau der Radinfrastruktur). Aber es gibt in Europa und Deutschland noch viel radikalere, systemischere Wechsel, die perfekt zu Saitos Ideen passen.

Hier sind ein paar der faszinierendsten Leuchtturm-Projekte,

1. Amsterdam (Niederlande) – Die „Donut-Ökonomie“ als offizielles Gesetz

Wenn es ein perfektes europäisches Beispiel für Saitos Postwachstums-Ansatz gibt, dann ist es Amsterdam.

2. Pontevedra (Spanien) – Die komplett autofreie Stadt

Während viele Städte in Deutschland noch über ein paar Parkplätze streiten, hat diese Stadt in Galicien den Systemsturz auf der Straße schon vor über 20 Jahren durchgezogen.

3. Marburg & Hannover (Deutschland) – Radikale kommunale Wenden

Auch in Deutschland bewegen sich Städte abseits von Tübingen sehr mutig:

4. Gent (Belgien) – Der „Plan Circulation“

Gent hat 2017 bewiesen, wie man das Verkehrssystem einer Großstadt innerhalb eines einzigen Wochenendes komplett umkrempelt.